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Zutrittswerk Gruppe · Tor-, Tür- & Zutrittstechnik · ca. 50 Mitarbeiter
Region Reutlingen/Stuttgart · zutrittswerk.de

Fallstudie Zutrittswerk: Schritt für Schritt zum digitalen Handwerksbetrieb

Servicefahrzeug von Zutrittswerk vor der Halle
Zutrittswerk plant, montiert und wartet Tor-, Tür- und Zutrittstechnik.
Kurz gesagt Die Zutrittswerk Gruppe plant, montiert und wartet Tor-, Tür- und Zutrittstechnik und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Viel Zeit ging für manuelle Ausschreibungssuche und verstreutes Wissen verloren. Über den KI-Check als Erstkontakt, ein Vor-Ort-Audit und eine schrittweise Umsetzung kam ein großer Teil davon zurück: ein automatischer Ausschreibungs-Finder, ein sauber begleiteter Wechsel auf eine passende Branchensoftware und eine KI-Wissensdatenbank.

Ausgangslage: Wissen im Kopf, Zeit auf der Strecke

Zutrittswerk ist ein eingespielter Betrieb mit klaren Abläufen. Trotzdem fraßen ein paar Dinge jede Woche Zeit, ohne den Betrieb voranzubringen:

Beim ersten Kontakt ging es uns nicht um ein Produkt, sondern um die Frage: Wo verliert ihr konkret Zeit, und was davon lohnt sich zuerst?

So sind wir vorgegangen

Schritt 1: Der KI-Check als Erstkontakt

Zutrittswerk ist auf uns aufmerksam geworden und hat als ersten Schritt unseren kostenlosen KI-Check genutzt. Schon daraus kamen erste konkrete Vorschläge, an welchen Stellen wir helfen können, ganz ohne Verkaufsgespräch.

Schritt 2: Erstgespräch und Vor-Ort-Audit

Darauf folgte ein Erstgespräch und ein Termin vor Ort. In einem kompakten Prozess-Audit haben wir die Abläufe gemeinsam durchgeschaut, von der Ausschreibung über die Montage bis zur Abrechnung. So sieht man, wo die Zeit wirklich liegen bleibt, und nicht nur, wo man sie vermutet. Daraus haben wir zusammen mit Christoph Merkt priorisiert, was den größten Hebel hat.

Schritt 3: Schrittweise Umsetzung

Statt eines großen Wurfs sind wir Projekt für Projekt vorgegangen. Nach jedem abgeschlossenen Schritt konnte Zutrittswerk entscheiden, wann das nächste drankommt. So hat sich der Betrieb nach und nach weiterentwickelt, jede Optimierung in Ruhe verdaut und aus einer Verbesserung oft schon die nächste Idee mitgenommen, mit der sie dann wieder auf uns zugekommen sind.

Was wir umgesetzt haben

1. Ausschreibungs-Finder mit Bewertung

Der Finder durchsucht die öffentlichen Vergabeportale automatisch nach passenden Ausschreibungen. Er bleibt aber nicht beim Finden stehen: Jede Vergabe wird gleich bewertet und vorverarbeitet, auf Chancen und Risiken geprüft und auf den passenden Umkreis sowie die für Zutrittswerk interessanten Umsatzregionen gefiltert. Was übrig bleibt, landet direkt in einer Leadliste im CRM, fertig zum Anpacken.

„Wir klappern keine Ausschreibungs-Portale mehr ab. Passende Vergaben landen jetzt automatisch bei uns, wir sehen neue sofort und verpassen keine mehr. Das spart uns jede Woche Stunden.“
Christoph MerktChristoph Merkt, Zutrittswerk

2. Begleiteter ERP-Umstieg

Die alte Software stieß an ihre Grenzen. Wir haben unabhängig beraten, ein passendes neues ERP-System ausgewählt und eingeführt und die Altdaten sauber übernommen. Die vorhandene Field-Service-Management-Software, die vorher als Insellösung lief, haben wir sauber an das neue ERP angebunden. Damit reden die Programme endlich miteinander, und die Prozesskette von der Ausschreibung bis zur Rechnung läuft durchgängiger.

„Das Team von Handwerk Digital hat uns davor bewahrt, mit unserem fehlenden IT-Know-how die falschen Entscheidungen zu treffen. Sie haben das Projekt ganzheitlich gedacht, die ganze Prozesskette und künftige Erweiterungen im Blick, und uns so zum richtigen System geführt. Auch bei der Einführung und der Datenmigration haben sie uns stark unterstützt.“
Christoph MerktChristoph Merkt, Zutrittswerk

3. KI-Wissensdatenbank (im Aufbau)

Gerade bauen wir für Zutrittswerk eine intelligente, KI-gestützte Wissensdatenbank auf, aus der bestehenden Dokumentation. Die Technik dahinter bleibt im Hintergrund, der Nutzen ist einfach: Ein Techniker stellt seine Frage dort, wo er ohnehin schreibt, in der gewohnten Kommunikations-App (zum Beispiel WhatsApp), und bekommt sofort eine Antwort, mit Quellenverweis. So kann er eine Konfiguration am Tor, einen Anschluss oder einen Schaltplan direkt vor Ort klären, statt einen Kollegen anzurufen oder im Handbuch zu blättern.

Das Beste: Die Datenbank wächst von allein mit. Gibt es einmal keine Antwort, ergänzt ein Mitarbeiter sie, und sie fließt geprüft zurück ins Wissen. Über einfaches Bewerten und ein kleines Punktesystem bleibt das Wissen aktuell, und das ganze Team baut es gemeinsam auf.

Montage vor Ort bei einem Zutrittswerk-Projekt
Das Kerngeschäft bleibt im Vordergrund, die Digitalisierung läuft im Hintergrund mit.

Das Ergebnis: rund ein Arbeitstag pro Woche zurück

Unterm Strich kam rund ein Arbeitstag pro Woche zurück, der vorher in der Verwaltung versickerte. Die Prozesskette wurde schneller und transparenter, und der Betrieb kann seine Zeit wieder dort einsetzen, wo sie zählt: mehr Türen und Tore verbauen statt Papierkram. Die Werte sind Richtwerte aus dem Betrieb.

~2 Std./Wocheweniger Suchen bei Ausschreibungen
~15 Min./Einsatzweniger Rückfragen dank Wissensdatenbank
~5 Std./Wocheweniger Doppelerfassung dank zentraler, effizienterer Prozesse

Der rote Faden: ganzheitlich statt Insellösung

Warum die einzelnen Schritte zusammen mehr bringen als jeder für sich: Wir haben von Anfang an den ganzen Weg mitgedacht. Der Software-Wechsel war kein Selbstzweck, sondern die Grundlage, auf der die anderen Bausteine sauber andocken. So wird aus vielen kleinen Verbesserungen ein Betrieb, der im Alltag spürbar leichter läuft.

Die drei Zeitfresser, die hier sichtbar wurden, stecken in fast jedem Betrieb. Wo sie sitzen und wie man sie der Reihe nach angeht, steht in unserem Artikel Digitalisierung im Handwerk: Wie ihr 8 Stunden pro Woche zurückholt.

Wie es weitergeht: CRM als nächster Baustein

Digitalisierung ist bei Zutrittswerk kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein laufender Weg. Auf der Liste für die nächsten Schritte stehen unter anderem:

Wollt ihr auch wissen, wie wir euren Betrieb voranbringen können?

Wir zeigen euch, wo sich Abläufe optimieren und automatisieren lassen. Der kostenlose KI-Check liefert in zwei Minuten die ersten Ansätze.

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Häufige Fragen

Muss ich alles auf einmal umstellen?

Nein. Wir fangen am größten Engpass an und gehen Schritt für Schritt vor. Nach jedem Projekt entscheidet ihr, wann das nächste drankommt.

Beratet ihr unabhängig bei der Software-Auswahl?

Ja. Wir empfehlen nicht das Tool mit dem größten Werbebudget, sondern das, was zu eurem Gewerk und euren Abläufen passt. Mehr dazu auf unserer Seite zur Handwerker-Software-Beratung.

Wie funktioniert die KI-Wissensdatenbank im Alltag?

Der Techniker stellt seine Frage in der gewohnten App und bekommt sofort eine Antwort mit Quellenverweis. Fehlt eine Antwort, ergänzt ein Kollege sie, und sie fließt geprüft zurück ins Wissen.

Wie fängt so ein Projekt an?

Meist mit dem kostenlosen KI-Check als erstem Schritt, gefolgt von einem Erstgespräch und einem Vor-Ort-Audit.