Förderung für die Digitalisierung im Handwerk 2026

Kurz gesagt Den einen großen, bundesweiten Digitalisierungs-Zuschuss gibt es 2026 nicht mehr: „Digital Jetzt" und „go-digital" sind ausgelaufen. Was bleibt, sind ein Zuschuss für Beratung (BAFA), zinsgünstige Kredite und sehr unterschiedliche Landesprogramme. Welcher Weg passt, hängt von eurem Bundesland und eurem Vorhaben ab. Prüft immer die offizielle Förderdatenbank.
Euro-Scheine und Münzen – Förderung für die Digitalisierung im Handwerk
Stand: Juni 2026. Förderprogramme ändern sich laufend – die offiziellen Stellen sind immer der aktuelle Maßstab.

„Gibt es dafür nicht Förderung?" ist eine der häufigsten Fragen, wenn es um Digitalisierung geht. Die ehrliche Antwort 2026: Den einen großen, bundesweiten Zuschuss gibt es nicht mehr. Es gibt aber mehrere Wege, und welcher passt, hängt stark von eurem Bundesland und eurem Vorhaben ab.

Die ehrliche Ausgangslage

Die beiden bekanntesten Bundesprogramme sind Geschichte: „Digital Jetzt" lief Ende 2023 aus, „go-digital" Ende 2024. Einen direkten Nachfolger als Investitionszuschuss vom Bund gibt es nicht. Übrig bleiben einige Bausteine auf Bundesebene, plus die Programme der Länder.

Zuschuss, Darlehen oder Beratungsförderung?

Drei Begriffe, die oft durcheinandergehen. Ein Zuschuss ist Geld, das ihr nicht zurückzahlt, meist als Anteil an einer Investition. Ein Darlehen ist ein Kredit zu günstigen Konditionen, oft mit Tilgungszuschuss, aber ihr zahlt es zurück. Beratungsförderung übernimmt einen Teil der Kosten für Beratung oder Coaching, nicht für Hard- oder Software. Welcher Topf passt, hängt davon ab, ob ihr Beratung, eine Investition oder Liquidität braucht.

Was es bundesweit gibt

Was die Bundesländer machen (sehr unterschiedlich)

Echte Investitionszuschüsse laufen heute fast nur noch über die Länder, und da ist die Lage sehr verschieden:

In den übrigen Ländern gibt es eigene Programme mit eigenen Bedingungen. Den verlässlichsten Überblick gibt die Förderdatenbank des Bundes: dort nach Bundesland und „Digitalisierung" filtern.

Ehrlich gesagt: Für kleine Vorhaben ist der Antragsaufwand manchmal größer als der Zuschuss. Dann lohnt es sich, zuerst zu klären, was sich überhaupt rechnet, und erst bei größeren Investitionen den Blick in die Förderdatenbank zu werfen.

Worauf ihr achten solltet

Wo wir ins Bild passen

Wir sind keine Förderstelle und beantragen nichts für euch. Wir helfen bei der Frage davor: Welche Schritte bringen in eurem Betrieb wirklich etwas? Der kostenlose KI-Check liefert erste Ansatzpunkte, in der Beratung ordnen wir ein, was sich lohnt. Ob eine Beratung über die BAFA-Beratungsförderung bezuschusst werden kann, hängt von den Voraussetzungen und der Anbieter-Zulassung ab. Das klärt ihr am besten direkt mit der jeweiligen Förderstelle.

Erst wissen, was sich lohnt – dann fördern.

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Häufige Fragen

Gibt es 2026 noch Zuschüsse für die Digitalisierung im Handwerk?

Einen großen bundesweiten Investitionszuschuss gibt es nicht mehr. Es gibt einen Zuschuss für Beratung (BAFA), zinsgünstige Kredite der KfW und sehr unterschiedliche Landesprogramme.

Gibt es in Baden-Württemberg einen Digitalisierungs-Zuschuss?

Aktuell nicht. Die Digitalisierungsprämie Plus ist Mitte 2025 ausgelaufen. Es gibt nur noch das zinsverbilligte Darlehen Digitalisierungsfinanzierung der L-Bank mit Tilgungszuschuss.

Was ist aus go-digital und Digital Jetzt geworden?

Beide Bundesprogramme sind ausgelaufen: Digital Jetzt Ende 2023, go-digital Ende 2024. Einen direkten Nachfolger als Bundeszuschuss für Investitionen gibt es nicht.

Wo finde ich verlässliche Infos zu Förderprogrammen?

In der offiziellen Förderdatenbank des Bundes sowie bei eurem Landeswirtschaftsministerium und eurer Handwerkskammer. Auf Werbeversprechen Dritter solltet ihr euch nicht verlassen.

Muss ich den Antrag vor dem Kauf stellen?

Ja, in der Regel vor Maßnahmenbeginn. Bei den meisten Programmen darf das Vorhaben vor der Bewilligung nicht begonnen sein, sonst entfällt der Anspruch.